Antibiotika: Mitwirkung gefragt

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Zuletzt ist der Einsatz von Antibiotika in der Tiermedizin insgesamt wieder etwas gestiegen. Ob die Ursache dafür in der Nutztierhaltung liegt, ist strittig. So ist laut QS Qualität und Sicherheit in den Betrieben, die dem System angeschlossenen sind, der Aufwand weiter zurückgegangen. Ein Forschungsprojekt der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung Karlsruhe soll nun für eine bessere Datenbasis über die Anwendung von allen Arzneimittelgruppen in der Tierhaltung schaffen. Dabei werden Anwendungsdaten sowohl für Haustiere als auch für landwirtschaftliche Nutztiere erhoben. Um möglichst aussagekräftige Zahlen zu generieren, ist es den beiden Institutionen wichtig, möglichst viele Tierhalter mit einzubeziehen. Daher sucht die JLU Gießen bundesweit noch Landwirte mit Tierhaltung (Rind, Schwein, Geflügel), die teilnehmen möchten und so einen Beitrag zu einer besseren Diskussionskultur und Aufklärung leisten möchten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes besucht ein Mitarbeiter der JLU Gießen einmalig die Betriebe und erhebt Betriebsdaten und die Arzneimittelanwendungen für das Jahr 2020 anhand des Bestandsbuches – alles selbstverständlich völlig anonymisiert. Dabei wird der Zeitaufwand für den Betriebsleiter so gering wie möglich gehalten werden (ca. 30-45 Minuten). Alle Studienteilnehmer können auf Wunsch für ihren eigenen Betrieb eine Auswertung erhalten, die eine Einschätzung des eigenen Arzneimitteleinsatzes im Vergleich zum Durchschnitt der anderen anonymisierten Betriebe enthält. Mehr Informationen zur Teilnahme gibt es auf der Webseite www.uni-giessen.de/Erhebung