Mit Blick auf die Nachweise der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinehaltungen in Brandenburg hat der Deutsche Bauernverband (DBV) seine Forderung nach einer konsequenteren Bekämpfung der Tierseuche erneuert. „Angesichts der sich stetig ausbreitenden Tierseuche müssen die bisherigen Krisenstrukturen und die dort getroffenen Entscheidungen offensichtlich deutlich verbessert werden“, erklärte der Vorsitzende des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch, Hubertus Beringmeier. Die Entwicklung zeige, dass in den betroffenen Bundesländern wirkungsvollere Maßnahmen benötigt würden, um die Seuche zu stoppen und zurückzudrängen. Gefragt sind laut Beringmeier eine höhere Schnelligkeit, eine bessere Einheitlichkeit und eine stärkere Konsequenz. Als wichtigste Elemente benannte er eine koordinierte und konsequente Entnahme von Wildschweinen entlang der polnischen Grenze und den unverzüglichen Aufbau eines zweiten Schutzzaunes. Hausschweinebestände müssten geschützt werden.