ASP flammt wieder auf

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Rund acht Monate nach dem ersten und bislang einzigen Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind dort nun wieder infizierte Schwarzkittel entdeckt worden. Wie der Kreis mitteilte, wurde die Tierseuche bei Großkoschen an der Grenze zu Sachsen bei fünf verendeten Tieren nachgewiesen. Zudem gebe es weitere Verdachtsfälle auf brandenburgischer und sächsischer Seite im Umfeld des Fundorts. „Mit der Bergung der Tiere bei Großkoschen ist es nachgewiesen, dass es infizierten Wildschweinen gelungen ist, die eingerichtete Wildschutzbarriere entlang unserer Kreisgrenze zu überschreiten“, erklärte Amtstierarzt Jörg Wachtel. Priorität habe nun, die weitere Ausbreitung der Tierseuche in den Landkreis zu verhindern. Nur wenige Tage zuvor hatte Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnenmacher berichten können, dass die ASP bei Wildschweinen in Teilen der zuerst betroffenen Kreise Oder-Spree und Dahme-Spreewald getilgt und Sperrzonen aufgehoben werden konnten.