ASP: Probleme rund um die Welt

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Deutschland: Die philippinische Behörde für die Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit hat Deutschland offiziell auf die Liste von Ländern gesetzt, aus denen wegen der Gefahr der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) kein Schweinefleisch importiert werden darf. Insgesamt sind 20 Länder gelistet, so auch Belgien, das aber bei Nutzschweinen nie einen ASP-Nachweis hatte. Diesen gab es in Deutschland nicht einmal bei Wildschweinen. Auslöser war einer Lieferung des Unternehmens Pro Food, in der geringe Mengen polnisches Schweinefleisch gefunden wurden, dessen Einfuhr wegen der dortigen ASP untersagt ist. Den deutschen Überwachungsbehörden wurde vorgeworfen, den sicheren Export von Schweinefleisch nicht gewährleisten zu können.

Polen: Die ASP rückt in Polen weiter in Richtung Westen vor. Seit Jahresbeginn wurden landesweit insgesamt 1 444 ASP-Fälle bestätigt. Die Zahl der gekeulten Hausschweine summiert sich damit auf rund 32 000 Mast- und Zuchttiere.

Asien: Vor einem Jahr ist erstmals die ASP in einem chinesischen Nutzschweinebestand nachgewiesen worden. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mitteilte, sind mittlerweile rund 5 Mio. Hausschweine verendet oder mussten gekeult werden. Neben China sind auch Kambodscha, Nordkorea, Laos, Vietnam und die Mongolei betroffen. Die Ausbrüche betreffen besonders Kleinbauern, denen oft Wissen und Mittel fehlen, um ihre Tiere zu schützen.

Bulgarien: Kleinbauern in Bulgarien haben Presseberichten zufolge ihre Proteste gegen die Tötung ihrer Schweine als Maßnahme gegen die Ausbreitung der ASP fortgesetzt. Um Produktionsanlagen wurden Zonen eingerichtet, in denen es keine Hinterhofschweine mehr geben darf. Insbesondere im Süden des Landes widersetzen sich die Kleinbauern jedoch dem Tötungsaufruf.