ASP-Wildschwein außerhalb der Kernzone

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Im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland ist in der vergangenen Woche ein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierter Wildschweinekadaver außerhalb der bisherigen Kernzone gefunden worden. Wie das zuständige Gesundheitsministerium am Freitag vergangener Woche mitteilte, lag der Fallwildfund wenige 100 m außerhalb des umzäunten Kerngebietes, jedoch noch innerhalb der sogenannten „weißen Zone“, also im Gefährdungsgebiet. Der äußere Ring der weißen Zone sei bereits mit einem festen Zaun komplett umschlossen und gesichert, erklärte das Ministerium. Durch den neuen Fund müsse nun die Gebietskulisse angepasst und das Kerngebiet erweitert werden. Insgesamt ist dem Gesundheitsressort zufolge die Zahl der amtlich bestätigten ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg bis zum Freitag vergangener Woche auf 610 gestiegen. Zudem wurden in Sachsen vergangene Woche zwei weitere Wildschweinekadaver positiv auf das ASP-Virus getestet, die Gesamtzahl in diesem Bundesland lag damit bei 21 infizierten Tieren.