Insekten, insbesondere Kartoffelkäfer und Blattläuse, können sowohl im konventionellen als auch im ökologischen Anbau erhebliche Ertragsausfälle verursachen. Aus diesem Grund ist eine genaue Ansprache der Schädlinge sowie deren Lebensweise unerlässlich. Andreas Berger, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, erklärt, warum der richtige Behandlungszeitpunkt sowie die konsequente Einhaltung einer Anti-Resistenz-Strategie zum Erhalt verschiedener Wirkstoffgruppen entscheidend sind.
Der 7 bis 15 mm große Kartoffelkäfer ist gelb, wobei sein Halsschild schwarze Flecken aufweist und sich auf den Flügeldecken zehn dunkle Längsstreifen befinden. Die Käfer verlassen kurz nach dem Auflaufen der Kartoffel ihr Winterquartier und vollziehen einen rund zweiwöchigen Reifungsfraß an den Blättern, bevor die Weibchen ihre gelben Eier – rund 300 Stück pro Weibchen – in Eipaketen an die Blattunterseiten der Kartoffelpflanzen legen. Aus den Eiern schlüpfen nach weiteren 10 bis 14 Tagen die rötlichen Larven. Diese haben an den Seiten und am Kopf schwarze Punkte.
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