Ganz unter dem Eindruck des Unwetters und der Starkregenfälle, die das südliche Rheinland Mitte Juli heimgesucht hatten, stand die Vorstandssitzung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) in der vergangenen Woche. Diese fand nach Monaten, in denen das RLV-Präsidium, die Vorsitzenden der Kreisbauernverbände, die Vertreterinnen und Vertreter von dem RLV verbundenen Organisationen sowie die hauptamtlichen RLV-Referenten sich vorwiegend digital ausgetauscht hatten, erstmals wieder in Präsenz statt. Neu in dem Gremium begrüßen konnte RLV-Präsident Bernhard Conzen dabei Jutta Kuhles, die nun die Rheinischen Landfrauen in der Runde repräsentiert.
Bernhard Conzen stellte seinem Bericht zur aktuellen Situation die Feststellung voran, dass „die Katastrophe eine Welle der Solidarität hervorgerufen hat“. Die Landwirte hätten gezeigt, dass auf sie Verlass ist. Sie hätten ohne Unterschied dort geholfen, wo gerade Hilfe nötig gewesen sei. Dafür danke er noch einmal allen Helfern persönlich. Auch der RLV habe auf vielfältige Weise Unterstützung geleistet (siehe Textkasten). Insgesamt seien über 250 landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe und eine Fläche von 15 000 ha betroffen. Einschließlich Schäden an Wirtschaftswegen belaufe sich die Schadensumme in NRW auf mindestens 100 Mio. €.
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