Ausbreitung der Geflügelpest

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Über die Weihnachtsfeiertage und vor dem Jahreswechsel hat es im Bundesgebiet weitere Geflügelpestfälle gegeben, darunter erstmals Ausbrüche in einer sächsischen und einer brandenburgischen Geflügelhaltung. Wie das Gesundheitsministerium in Potsdam am Dienstag vergangener Woche mitteilte, wurde 2020 erstmals der hochpathogene Geflügelpesterreger vom Typ H5N8 in einer Kleinsthaltung mit gut 50 Tieren im Kreis Spree-Neiße festgestellt. „Leider ist das eingetreten, womit wir bereits gerechnet haben. Nun sind auch in Brandenburg Nutztierbestände von der Tierseuche betroffen“, erklärte die Staatssekretärin im Gesundheitsressort, Anna Heyer-Stuffer. Im benachbarten Sachsen hat die Tierseuche ebenfalls die Nutztierhaltung erreicht. Betroffen war nach Angaben des Dresdner Sozialministeriums vom Freitag vorvergangener Woche eine große Gänsehaltung nahe Grimma im Landkreis Leipzig mit rund 9 000 Elterntieren. „Es ist schon sehr herausfordernd, dass nach der Corona-Pandemie und der Afrikanischen Schweinepest mit der Geflügelpest uns jetzt der dritte Krisenfall ereilt. Aber unsere Strukturen der Tierseuchenbekämpfung sind vorbereitet“, erklärte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping.