Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat den Lössboden zum Boden des Jahres 2021 gekürt. Lössböden weisen eine hohe Wasserspeicherkapazität auf und sind sehr fruchtbar. Sie setzt sich aus Ton, Schluff und Sand zusammen. Im Rheinland findet sich dieser Bodentyp vor allem in der Jülicher und Zülpicher Börde. Wenn der wertvolle Boden dem Tagebau weichen muss, wird er separat abgetragen und als oberste Bodenschicht im Zuge der Rekultivierung wieder aufgetragen. So bleibt er erhalten und kann wieder landwirtschaftlich genutzt werden. Der Großteil des Lösses entstand während der letzten Eiszeit.