Ausklang auf der Alm

Foto: Petra Jacob

Auf der Eng-Alm ist es Herbst geworden, das Vieh ist wieder zurück auf den Talbetrieben im Inntal. Den ganzen Sommer über kümmerten sich Tiroler Landwirte und ihre Tieren darum, eine einmalige Kulturlandschaft zu erhalten.

Der Herbst ist eine besonders schöne Zeit, um die Eng-Alm im österreichischen Tirol zu besuchen. Der erste Schnee hat die Karwendelberge wie mit Puderzucker bestäubt, auf den adretten Wiesen stehen überall Ahornbäume – bis zu zweieinhalbtausend sollen es sein –, deren Blätter sich goldgelb gefärbt haben.

„Ohne Almwirtschaft würde es dieses Spektakel gar nicht geben“, versichert Mike Mühlegger, Geschäftsführer der Agrargemeinschaft Eng-Alm. Zu der gehören neun landwirtschaftliche Betriebe aus dem österreichischen Inntal, die den Sommer über die Weideflächen der „Eng“ für ihr Vieh nutzen. Anfang Juni – je nach Witterung, wie Mühlegger erklärt – kommen die Tiere an. Alle zur gleichen Zeit, rund 240 Milchkühe und zwischen 280 und 300 Stück Jungvieh. Die Tiere ziehen auf die Wiesen, die Bauern in urige alte Bauernhäuser eines Almdorfs. Inmitten der beeindruckenden Bergwelt des Naturparks Karwendel zählt es zu einem der schönst gelegenen im Alpenraum.

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