Bärlauch auf Vorrat

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Bärlauch gehört zu den Küchenkräutern, die im Frühjahr nur begrenzt zur Verfügung stehen und nach der Ernte relativ schnell verarbeitet werden sollten. Um ihn länger genießen zu können, bietet sich die Herstellung von Bärlauchpesto und Bärlauchbutter auf Vorrat an.

Bärlauchbutter

Von einem Bund Bärlauch lassen sich 500 bis 750 g Bärlauchbutter, je nach gewünschter Intensität, herstellen. Die Butter sollte für die Verarbeitung sehr weich sein. Wenn die Blätter gut gewaschen und in einem Küchentuch trockengetupft sind, schneidet man sie in sehr dünne Streifen, vermengt sie anschließend mit der Butter und schmeckt das Ganze mit Meersalz und etwas Pfeffer aus der Mühle ab. Danach füllt man die Masse länglich auf etwa 25 x 20 cm große Frischhaltefolien-Streifen, streicht sie glatt und rollt sie auf. Nach einigen Stunden im Kühlschrank lässt sich die Butter gut in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.

Bärlauchpesto

Zutaten: Drei Bund Bärlauch, Olivenöl, 150 g Pinienkerne, Salz, Pfeffer.

Bärlauch waschen und trockentupfen, fein schneiden, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Zubereitung: Zuerst die gerösteten Pinienkerne in einer Rührschüssel mit dem Stabmixer grob zerkleinern, etwas Olivenöl zugießen, dann nach und nach die kleingeschnittenen Blätter in die Masse geben und immer wieder mit Olivenöl begießen, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken, in kleine Gläser mit Schraubdeckel portionieren und die Gläser anschließend einfrieren. amd