Belgische ASP-Wälder wieder offen

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Der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin will Wälder in der Region Gaume, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind, ab Samstag dieser Woche wieder für Touristen zugänglich machen. Allerdings dürfen die Spaziergänger, Fahrradfahrer und Reiter dort nach der Öffnung die Wege nicht verlassen. Seit dem ASP-Ausbruch im September 2018 wurden in der Region Sperr- und Beobachtungsgebiete zur Seuchenbekämpfung bei Wildschweinen eingerichtet. Laut Collin ist die ASP in dem betroffenen Gebiet Experten zufolge auf dem Rückzug. Außerdem ergab eine Umfrage der regionalen Tourismusagentur, dass die Geschäfte von 40 % der befragten Gastronomen, Hotels und sonstigen Anbietern von Unterkünften durch die Tierseuche beeinträchtigt wurden. Unterdessen stieß das Vorgehen des Agrarressorts bei der Föderalregierung in Namur und bei den dortigen Landwirten auf scharfe Kritik. Die Entscheidung erwecke den Eindruck, dass die Landwirtschaft keine hohe Priorität in der Politik habe, so der Präsident des Algemeen Boerensyndicaat, Hendrik Vandamme.