Beregnung: Landwirte im Nordosten sollen zahlen

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Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich auf mögliche Abgaben auf die Wasserentnahme zur Feldberegnung einstellen. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus kündigte am 17. Dezember auf der Jahresabschlusspressekonferenz in Schwerin die Einführung eines Wasserentnahmeentgeltes (WEE) für Grund- und Oberflächenwasser an. Bislang wird ein solches Entgelt nicht erhoben. Zugleich forderte der SPD-Politiker die Landwirte auf, ihre Investitionen strategisch auszurichten. Wie das Schweriner Agrarressort gegenüber Agra-Europe (AgE) auf Anfrage weiter erläuterte, ist das WEE keine Gebühr, sondern eine Sonderabgabe aufgrund des Landeswassergesetzes. Das WEE sei eine staatliche Abgabe, die auf das Entnehmen von Grund- und Oberflächenwasser aus der Natur zu entrichten sei. Ziel sei es, den sparsamen Umgang mit Wasser zu befördern. Das Entgelt werde außerdem zweckgebunden verwendet, um Verbesserungen des Gewässerschutzes mitzufinanzieren. Das WEE beläuft sich laut Angaben des Landwirtschaftsministeriums bei Grundwasserentnahmen auf 0,01 Cent/l, bei Entnahmen aus oberirdischen Gewässern auf 0,002 Cent/l.