Beunruhigt über Mikroplastik

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Das Thema Mikroplastik beunruhigt Verbraucher inzwischen am meisten und liegt damit noch vor der Besorgnis vor Antibiotikaresistenzen. Wie aus dem aktuellen Verbrauchermonitor des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hervorgeht, haben sich im Februar 63 % der befragten Bürger besorgt gezeigt, was die möglichen Folgen von Mikroplastik in Lebensmitteln angeht. Im Vergleich zur Studie von Februar 2019 entspreche dies einem Anstieg um 7 Prozentpunkte. Beunruhigt über Antibiotikaresistenzen zu sein, gaben dem Bericht zufolge 62 % der Befragten an, was einem Anstieg von 5 Prozentpunkten zur Studie vor einem Jahr entsprach. Im Vergleich zur Vorgängerstudie von August 2019 habe die Besorgnis aber um 2 Prozentpunkte abgenommen. Über Aluminium in Lebensmittelverpackungen waren die Verbraucher beunruhigter als in der vorherigen Studie: Hier sei der Anteil derer, die sich Sorgen machten, um 5 Prozentpunkte auf 43 % gestiegen. Dagegen werde Kohlenmonoxid mit einem Rückgang um 11 Prozentpunkte auf 26 % als deutlich weniger beunruhigend wahrgenommen. Auch über Schimmelpilzgifte in Lebensmitteln, die Lebensmittelhygiene zu Hause und den Küchenkeim Campylobacter zeigten sich die Befragten laut dem Bericht etwas weniger besorgt. Die Bekanntheit der meisten Gesundheits- und Verbraucherthemen sei im Vergleich zur vorigen Befragung im August 2019 leicht gestiegen. Die bekanntesten Themen waren erneut Salmonellen in Lebensmitteln sowie gentechnisch veränderte Lebensmittel und Antibiotikaresistenzen, mit denen 96,5 % beziehungsweise jeweils 93 % der Befragten etwas anfangen konnten. Die Lebensmittel in Deutschland schätzten etwa 80 % der Befragten als sicher ein. Es waren dem Verbrauchermonitor zufolge aber mehr Befragte der Meinung, dass die Sicherheit eher ab- als zunehme; etwa die Hälfte meinte, die Sicherheit bleibe gleich.