Bio-Äpfel am Markt platzieren

Foto: Krings Unternehmensgruppe

In den Plantagen des Obstbaubetriebes Krings im Meckenheimer Ländchen, nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz, wird schon seit bald 70 Jahren Kernobst geerntet. Was 1955 mit 5 ha Obst in einem Ackerbaubetrieb begann, umfasst heute etwa 150 ha. Der seit 1958 reine Obstbaubetrieb ist über drei Generationen zu einem Unternehmen mit vier Bereichen weiterentwickelt worden, in denen insgesamt 100 Mitarbeiter beschäftigt sind. Seit 2011 gehört auch die RheinBioFrucht GmbH dazu. Meike Siebel hat den Betrieb besucht.

Eigener Obstanbau, sortieren und verpacken, Spedition und Logistik, Lagerung und Kommissionierung, Qualitätskontrollen, Handel und Vermarktung – all das vereint die Unternehmensgruppe Krings unter einem Dach, das sich seit den 1960er-Jahren über die Gebäude eines Aussiedlerhofs in Rheinbach spannt und in kontinuierlichen Erweiterungsschritten immer großflächiger geworden ist. Nach Betriebsgründer Wilhelm Krings leiten aktuell Wilfried Krings und, in dritter Generation, Sohn Alexander das Unternehmen. „Mein Vater war es, der 2011 zusammen mit Dr. Andreas Mager aus Alfter bei Bonn die RheinBioFrucht GmbH gegründet hat. Die beiden hatten erkannt, dass in den Ballungszentren von Nordrhein-Westfalen mit den rheinischen Großstädten Köln, Bonn und Düsseldorf vor der Haustür ein großes Absatzpotenzial für Bio-Obst vorhanden war. Außerdem kannten sich die hiesigen Erzeuger, die ihr Obst schon jahrelang über die MECO, die Meckenheimer Obstlagergenossenschaft, in Zusammenarbeit mit Landgard gebündelt und vermarktet haben, sehr gut“, erklärt der Firmenchef. „Die Voraussetzungen waren also sehr gut!“

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