Bio-Geflügelhaltung – da geht noch was!

Foto: Annegret Keulen

Worauf es bei der ökologischen Geflügelhaltung in der Praxis ankommt, erfuhren umstellungsinteressierte Landwirtinnen und Landwirte am vergangenen Donnerstag auf dem Biobetrieb der Familie Schulze-Edinghausen in Bönen. Zu der Veranstaltung hatte das Öko-Team der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen eingeladen. Annegret Keulen war für die LZ beim Betriebsbesuch mit dabei.

Im Jahr 2020 übernahmen die Geschwister Stefan und Beate Schulze-Edinghausen das landwirtschaftliche Unternehmen in Bönen von ihrem Vater. Gleichzeitig mit dem Generationswechsel erfolgte die Umstellung von der konventionellen hin zur ökologischen Wirtschaftsweise. Auch Senior Harald Schulze-Edinghausen ist von diesem Systemwechsel überzeugt und beschäftigt sich gerade intensiv mit der ökologischen Anpassung des Ackerbaus. Mit der Umstellung ihres Unternehmens und dem Anschluss an den ÖkoVerband Naturland hat die Familie in die Bio-Hähnchenmast als neuen Betriebszweig investiert. Für die Kükenaufzucht baute sie den ehemaligen Bullenstall um. Mit 4 800 Eintagsküken startet dort nun jeder Durchgang. Denn eine Tierzahl von 4 800 Hähnchen oder 2 500 Puten je Stall dürfe in der ökologischen Geflügelhaltung nicht überschritten werden, erläuterte Axel Hilckmann, Berater beim Öko-Team der Landwirtschaftskammer NRW.

Mehr in LZ 26-2022 ab S. 31