Staatssekretär besucht F.R.A.N.Z.-Demonstrationsbetrieb in Frechen
Staatssekretär Dr. Martin Berges informierte sich am 26. August auf einem F.R.A.N.Z.-Demonstrationsbetrieb über Biodiversitätsmaßnahmen. Eingeladen hatten die projektleitenden Institutionen– die Umweltstiftung Michael Otto und der Deutsche Bauernverband gemeinsam mit dem Projektpartner Stiftung Rheinische Kulturlandschaft sowie dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband. Ziel war es, die Maßnahmen vorzustellen und Wege zu finden, wie die Ergebnisse in die AUKM-Förderlandschaft Nordrhein-Westfalens einfließen können.
Zum Hintergrund
Das F.R.A.N.Z.-Projekt erprobt seit 2016 auf bundesweit zehn intensiv wirtschaftenden Betrieben Naturschutzmaßnahmen, die ökologisch wirksam, praxistauglich und ökonomisch tragfähig sind. Die wissenschaftliche Begleitung untersucht unter anderem die Auswirkungen auf die Artenvielfalt und Wirtschaftlichkeit.
F.R.A.N.Z. zeigt: Maßnahmen fördern nachweislich die Artenvielfalt. Insbesondere die Kombination mehrerer Maßnahmen im räumlichen Zusammenhang können unterschiedliche Zielarten in ihren verschiedensten Lebensstadien fördern und bewahren. Eine kontinuierliche Beratung hat sich hierbei für die qualitativ hochwertige Maßnahmenumsetzung als besonders erfolgreich erwiesen. Ebenfalls hat sich gezeigt, dass in eine angemessene Vergütung auch die Opportunitätskosten zum Beispiel von auftretenden Ertragseinbußen auf Gunststandorten einkalkuliert werden sollten.
Mehr in LZ 36-2025 ab S. 56.