Biologische Vielfalt im Boden verbessern

Foto: Katrin John

Im Rahmen eines Feldtages wurde am Mittwoch vergangener Woche auf dem Betrieb von Manfred Hurtz in Nideggen-Berg über das Projekt SolidiverAgro informiert. An dem EU-Projekt sind 22 Partner in sieben EU-Staaten beteiligt. In Deutschland sind die FlächenAgentur Rheinland GmbH, das Thünen-Institut, der konventionell wirtschaftende Betrieb von Manfred Hurtz sowie ein ökologisch wirtschaftender Betrieb in Sachsen-Anhalt als Projektpartner beteiligt. Das Hauptziel von SolidiverAgro ist die Erprobung innovativer Bewirtschaftungspraktiken und Anbausysteme, die die funktionelle Bodenbiodiversität erhöhen und den Bedarf externer Betriebsmittel (Pflanzenschutzmittel, Dünger und Saatgut) reduzieren. Während der Projektlaufzeit von 2019 bis 2023 werden insgesamt 15 Feldversuche durchgeführt. Zwei dieser Versuche laufen auf dem Betrieb Hurtz in Weizen und Kartoffeln. Im Weizen werden die Faktoren Saatreihenabstand, Pflanzenschutzmitteleinsatz und Diversifizierung durch Kleeuntersaat variiert. Im Kartoffelversuch werden die Faktoren Anbaumethode, Untersaat und Aussaatverfahren betrachtet.

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