Am 12. und 13. Juni fand die Bioschweinetagung in Bad Kreuznach statt, die vom Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland zusammen mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und den rheinland-pfälzischen Dienstleistungszentren ländlicher Raum am 12. und 13. Juni ausgerichtet wurde. Christian Wucherpfennig, Landwirtschaftskammer NRW, berichtet.
Nadine Lebeau, am Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau landesweit für ökologische Tierhaltung tätig, gab einen Überblick über die Situation des ökologischen Landbaus in Rheinland-Pfalz. Mit knapp 13 % im Jahr 2023 wird in Rheinland-Pfalz etwas mehr Fläche ökologisch bewirtschaftet als im Schnitt in Deutschland mit 11 %. Bis 2030 werden 20 % Bio in der Fläche angestrebt. „Da müssen wir noch etwas für tun“, erklärte Lebeau und verwies in diesem Zusammenhang auf den zweiten Öko-Aktionsplan, mit dem nicht nur der Anbauumfang, sondern auch die regionale und überregionale Nachfrage angekurbelt werden sollen. In Rheinland-Pfalz gibt es 43 Bioschweinehalter mit 3 900 Ökoschweinen insgesamt, wovon knapp 500 Ökozuchtsauen sind. Damit steht das Bundesland für etwas weniger als 5 % der bundesweiten Erzeugung an Bioschweinen.
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