Die Weizenbestände sind um Ende April sehr unterschiedlich weit entwickelt. Momentan findet sich im Weizen ein breites Bündel an Krankheiten, die, bis auf den Gelbrost, aber nur als Ausgangsbefall und oft mit geringer Befallsstärke vorhanden sind. Wie sich der Befallsaufbau mit Blattbehandlungen im Weizen verlangsamen lässt, erläutert Hermann Hanhart, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Frühsaaten, die Ende September bis Anfang Oktober gedrillt wurden, erreichen EC 32/33, das drittletzte Blatt ist voll entwickelt. Normalsaaten EC 31/32 und Spätsaaten, die im November/Dezember gedrillt sind, erreichen erst EC 30/31. Die Bestandesdichte ist in diesem Jahr auf vielen Standorten nicht zu üppig, auf sehr guten Böden oft dichter als auf schweren, kalten oder auch sandigen Böden. Spätere Saaten stehen häufig dichter als Frühsaaten. Letztere haben manchmal unter den Wechselfrösten im Januar und Februar gelitten. Den Spätsaaten hat das kaum geschadet.
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