Bereits im ersten Projektjahr gibt es auf die Blühstreifen in der Gemeinde Schwalmtal so viel positive Resonanz, dass sich die Gemeinde als Fördermittelgeber jüngst dazu entschlossen hat, die Projektfläche und -laufzeit zu erweitern. Am Donnerstag vergangener Woche trafen sich daher bei einem Pressetermin zur offiziellen Übergabe des Förderbescheids die Projektpartner am Feldrand in Eicken: Landwirt Willi Faßbender, die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft sowie der Bürgermeister und zuständige Mitarbeiter der Gemeinde Schwalmtal.
Im Herbst des vergangenen Jahres wurden auf den Flächen von sechs Landwirten an sieben Stellen auf insgesamt 2 ha die ersten Blühstreifen mit einer mehrjährigen, gebietsheimischen Wildpflanzenmischung ausgesät. Diese stehen nun in voller Blüte und locken nicht nur Insekten, Vögel und Niederwild an, sondern sind auch ein beliebtes Fotomotiv in der Bevölkerung. „Das kommt sehr gut an!“, freut sich Bürgermeister Andreas Gisbertz. „Für Schwalmtal ist der ökologische Aspekt sehr wichtig!“ Deshalb war es auch keine Frage, das Projekt nun noch weiter finanziell zu unterstützen, sodass es in zwei Schritten noch mal um jeweils 1 ha erweitert werden kann.
Wie Stefanie Liebens, Sachbearbeiterin Planung, Verkehr und Umwelt der Gemeinde Schwalmtal, berichtet, seien die Landwirte sehr an dem Projekt interessiert. Es sei daher kein Problem gewesen, für die Flächenerweiterung weitere Teilnehmer zu finden. Willi Faßbender wird den Blühstreifen an der Eickener Straße fünf Jahre lang betreuen. Die Lage direkt an der Landstraße findet er für die Insekten nicht ganz ideal, aber er räumt ein, dass das Projekt ja auch von der Bevölkerung wahrgenommen werden solle. Andere Flächen des Projekts „Blühendes Schwalmtal“ befinden sich in ruhigerer Lage.
as