Die nordrhein-westfälische Anbaufläche lag 2022 bei etwa 11 900 ha Ackerbohnen und 5 200 ha Erbsen zur Körnernutzung. Lupinen und Sojabohnen wurden jeweils auf 700 bis 800 ha angebaut. Johannes Roeb und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, berichten über die Ergebnisse der Landessortenversuche.
Die fehlende Zunahme im Anbau von großkörnigen Leguminosen lässt sich zumindest teilweise auf die befristete Aussetzung der Agrarumweltmaßnahme „Vielfältige Kulturen“ zurückführen. Die im Rahmen der GAP-Reform 2023 neu aufgelegte Förderung für großkörnige Leguminosen in NRW und die bessere finanzielle Ausstattung der Eiweißpflanzenstrategie könnten dazu beitragen, den Ausbauzielen neuen Schwung zu verleihen.
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