Brüssel wartet auf Lösungen

Die schwachen Märkte für Milchprodukte und Schweinefleisch beschäftigen die europäischen Agrarpolitiker weiter – wenn auch derzeit eher hinter den Kulissen. Die niederländische EU-Ratspräsidentschaft wird am kommenden Montag im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL) eine Aufstellung der von den Mitgliedstaaten favorisierten Maßnahmen vorstellen. Am selben Tag wird EU-Agrarkommissar Phil Hogan dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments bei einer Sondersitzung in Straßburg erneut Rede und Antwort stehen. Bereits am vergangenen Donnerstag (25.2.) besprach er mit der Regierung Frankreichs in Paris Wege aus der Krise. Gegenüber Premierminister Manuel Valls und Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll versicherte Hogan, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um die Auswirkungen der Krise abzumildern. Der Ire bekräftigte, man habe sich ­da­rauf verständigt, alle angemessenen Maßnahmen zu ergreifen, um die ­aktuelle Lage zu entschärfen. Der nächste Agrarrat am 14. März sei der geeignete Ort, um auf EU-Ebene über die verfügbaren Optionen zu diskutieren.