Bundesweite Proteste

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Unter dem Motto „Gemeinsam für die Zukunft! Zurück zur Ernährungssicherheit“ demonstrierten am Mittwoch vergangener Woche zahlreiche Landwirte in ganz Deutschland. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis Land schafft Verbindung (LsV). In einer Pressemitteilung forderte LsV unter anderem einen Verzicht auf die pauschale Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und auf Verbote in geschützten Gebieten. Eine Aussetzung der Düngeverordnung, bis ein Messnetz nach EU-Norm stehe und EU-weit angewendet werde, war eine weitere Forderung.

Der Auftakt zu den Protesten fand am Mittwoch vergangener Woche in Würzburg statt. Laut dem Bayerischen Rundfunk waren vor Ort rund 500 Teilnehmer mit 150 Schleppern. Was das mögliche EU-Verbot von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten angeht, machte Claus Hochrein, Vorsitzender LsV Bayern, deutlich: „Wir wollen schon im Vorfeld massiv dagegen vorgehen.“ Auch in Sachsen versammelten sich nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks circa 200 Landwirte an der Dresdner Frauenkirche, um ihrem Ärger Luft zu machen. Laut Südwestrundfunk demonstrierten in Stuttgart ebenfalls etwa 200 Landwirte mit rund 100 Traktoren vor dem Umweltministerium. In Mainz, Potsdam und Magdeburg soll es Medienberichten zufolge auch Bauernproteste gegeben haben.