Chia regional gedacht

Foto: Michaela Bock

Die aktuelle Veranstaltung der Online-Reihe „Proteine, Nüsse, Algen – Neues aus der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer NRW am 7. Januar widmete sich dem sogenannten Aztekengold Chia. Michaela Bock berichtet über die Per­spektiven für Anbau und Vermarktung von Chia.

 

Chia ist eine Kultur, die bislang vor allem als Importware bekannt ist, jedoch auch im heimischen Ackerbau diskutiert wird. Der Name ist dabei keineswegs zufällig: Das Wort „Chia“ bedeutet sinngemäß „ölig“ und verweist auf den hohen Gehalt an ernährungsphysiologisch wertvollen Fettsäuren. Die Samen zeichnen sich insbesondere durch ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren aus und haben sich auch in Mitteleuropa als Zutat für Müslis, Backwaren oder Puddings eta­bliert.

 

Rebekka Stünkel vom Betrieb Chia Up aus Rethem stellte auf der Veranstaltung den Teilnehmenden ihren Weg zum heimischen Chia-Anbau vor – von der Aussaat bis zur Vermarktung. Gemeinsam mit ihrem Vater kultiviert sie seit mehreren Jahren auf dem Familienbetrieb in der Südheide rund 2 ha Chia. Ziel ist es, eine nachhaltige, zukunftsfähige Ergänzung der bestehenden Fruchtfolge zu etablieren und gleichzeitig neue Vermarktungsperspektiven zu erschließen.

 

Mehr in LZ 3-2025 ab S. 26.