Corona-Virus trifft Schweinefleischexport

Die chinesischen Maßnahmen zur Eindämmung der neuen Seuche treffen jetzt auch  Schweinefleischimporte. Bekanntlich steht in nicht wenigen Zentren Chinas das öffentliche Leben still. Die Ferien zum chinesischen Neujahrstag wurden verlängert. Nicht nur Fluglinien, sondern auch der ganz normale Handel über Schiff und Bahn sind betroffen. Ersten deutschen Schlachtunternehmen wurde jetzt mitgeteilt, dass die angekommene Ware nicht mehr ausgepackt werden kann. „Der Zustand ist sicher ein paar Tage auszuhalten. Aber langfristig führt das zur Stornierung oder Aufschub von Bestellungen“, erklärt Dr. Frank Greshake von der Landwirtschaftskammer NRW. In der europäischen Schlachtindustrie sei die Verunsicherung groß, wie man jetzt mit dem Schlachten und Einfrieren von Schweinen und Schweinefleisch für China weiter fortfahren soll.