Innen fluffig-buttrige und außen knusprige Croissants, das wäre doch was. Ganz so, wie in Frankreich. Hach, da können weder die Fertigblätterteige noch die 08/15-Aufbackware vom Bäcker mithalten. Doch lohnt sich der Aufwand mit selbst gemachtem Blätterteig wirklich? Wir haben das Experiment gewagt.
Mindestens 4 Stunden muss man schon einplanen, wenn man selbst Croissants mit eigenem Blätterteig machen möchte. Und ganz wichtig ist, erklärt uns Backenthusiast Wolfram Braun aus Alfter, der uns für das Experiment als Experte, Coach und Motivator begleitet, jeden Schritt exakt auszuführen – bei den Maßen und den Zeiten. Das wird die erste große Überraschung: Neben typischen Backzutaten warten ein Lineal und ein Bleistift auf uns Croissant-Neulinge.
Zunächst wird der Teig hergestellt. Zum Einsatz kommen zwei spezielle Mehlsorten aus Frankreich (jeweils zur Hälfte T55 und T65) – vergleichbar mit unserem Weizenmehl Typ 550. Vermengt wird es mit Zucker und ein bisschen Salz für den runden Geschmack. Dann kommt dazu die grammgenau abgewogene Hefe, die in kaltem Wasser aufgelöst wurde, und alles wird zu einer klebrigen Masse verknetet. Da der Teig für die Verarbeitung immer kalt sein muss, wandert dieser nun abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank.
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