Gelungen, anders kann man es kaum bezeichnen. Der Kreislandfrauentag der Landfrauen Rhein-Ruhr-Wupper wartete am Samstag vergangener Woche im Gartenbauzentrum in Essen mit einer gelungenen Mischung aus Information und Unterhaltung auf. Bei der Information ging es dabei um ein für uns alle wichtiges Thema – das Essen, genauer gesagt die Ernährung der Zukunft. Natürlich sollte der Landfrauentag auch das Wiedersehen ermöglichen. „Der Landfrauentag war längst überfällig. Coronabedingt mussten wir ihn leider immer wieder verschieben. Jetzt kann er endlich stattfinden“, stellte Angelika Flüch, 1. Vorsitzende der Landfrauen Rhein-Ruhr-Wupper, bei der Begrüßung der rund 70 Landfrauen und wenigen Landmänner fest.
Mit einem großen Kompliment für die Landfrauen wartete der Essener Oberbürgermeister auf: „Die Landfrauen sind Vorbilder für mich. Sie sind Vorbilder, weil sie einfach Anpackerinnen sind“, betonte Thomas Kufen in seinem Grußwort. Der Oberbürgermeister zeigte sich erfreut, dass die Landfrauen Essen als Tagungsort für ihre Veranstaltung ausgesucht hatten. Die Stadt Essen sei der Landwirtschaft eng verbunden, betonte Kufen. „Und das Thema Ernährung ist unser gemeinsames Thema“, so der Oberbürgermeister. Die Stadt Essen sehe sich als Multiplikator für das Thema und versuche, es in die Köpfe insbesondere der jungen Menschen zu bringen. Hierzu gehörten Projekte wie das Essener Netzwerk „Essbare KiTa.“ Unter Anleitungen werden im Rahmen des Projekts Obst, Gemüse und Kräuter gepflanzt, von den Kindern mit viel Liebe gepflegt und mit Freude verarbeitet. Sogar Hühner seien in Kita-Gärten eingezogen. „Die Kinder sollen einfach erfahren, wo ihre Lebensmittel herkommen.“
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