Dank und Anerkennung für ihr großes Engagement am diesjährigen Tag des offenen Hofes hat der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, den teilnehmenden Bauernfamilien gezollt.
Öffentlichkeitsarbeit und der Dialog mit den Verbrauchern werde „umso wichtiger vor dem Hintergrund einer gesellschaftlichen Debatte, in der leider viel zu oft deutlich wird, wie fern die Vorstellungen von der tatsächlichen Arbeit von uns Landwirten sind“, erklärte Schwarz in einem persönlichen Brief an alle Teilnehmer. Der Tag des offenen Hofes sei mittlerweile eine etablierte Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit, die von Bauernfamilien, Landjugend und Landfrauen getragen werde. „Wir sollten sie nutzen und weiterhin den Weg mit Dialogbereitschaft und Transparenz gehen“, betonte Schwarz. Zukünftig müsse der Gedanke eines zentralen Wochenendes für den Tag des offenen Hofes noch stärker in den Fokus gerückt werden, um bundesweit in der Gesellschaft und Medienwelt wahrgenommen zu werden. Deshalb hätten sich die initiierenden Verbände darauf verständigt, den jedes zweite Jahr stattfindenden Tag des offenen Hofes ab 2018 bundeseinheitlich am zweiten Juni-Wochenende durchzuführen. Rückblickend auf die Veranstaltung in diesem Jahr berichtete Schwarz, dass deutschlandweit 600 Höfe trotz der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage ihre Tore für Besucher aus Stadt und Land, Politik und Medien geöffnet hätten. Zusammen mit zahlreichen Medienpartnerschaften mit öffentlich-rechtlichen Hörfunksendern habe die deutsche Landwirtschaft ein Millionenpublikum erreicht.