Das Thema Stoppelmanagement und Bodenbearbeitung nach Mais ist nach wie vor aktuell. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Maiskomitee (DMK) endlich wieder einen Praktikertag am 25. Oktober in Haus Düsse ins Leben gerufen. Die Landwirtschaftskammer NRW war Mitveranstalter, lieferte die fachlichen Beiträge und kümmerte sich um die Durchführung der Maschinendemonstration.
Bevor es nach der Mittagspause raus aufs Feld zur Maschinenvorführung ging, verfolgten die rund 130 Besuche rinnen und Besucher interessante Fachvorträge. Johannes Klewitz, Teamleiter Pflanze, Wasser in Haus Düsse, erläuterte den Maisanbau im südlichen Westfalen. Daran anknüpfend erläuterte Günter Klingenhagen vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer NRW die Möglichkeiten und Grenzen der mechanischen Unkrautbekämpfung mit Striegeln und Hacken. Bernd Rüter, Pflanzenbauberater an der Kreisstelle Soest, berichtete über den Maiszünsler im Hellwegraum, dessen Biologie, die Befallsentwicklung in den vergangenen Jahren und Bekämpfungsstrategien. Über das Auftreten pilzlicher Schaderreger und deren Bekämpfung referierte Norbert Erhardt, der als Mais-Experte der Kammer einen sehr guten Überblick über aktuelle Maissorten und Ergebnisse aus dem Versuchswesen hat.
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