Unbestritten ist Stroh die preiswerteste Einstreu für Pferdeboxen. Anders sieht es aus, wenn der Mist nicht auf den eigenen Flächen verwertet werden kann und kostenpflichtig abgeholt werden muss. Denn Stroh ist auch die Einstreu, die das größte Mistvolumen verursacht.
Mistberge nehmen schnell gigantische Ausmaße an. Und genau das war Evelyn Lübbert als Eigentümerin eines kleinen, aber feinen Zucht- und Reitstalls am Fuße des Siebengebirges in Königswinter leid. „Dieser Mist mit dem Mist“, bringt sie das Problem auf den Punkt und sah sich im Sommer letzten Jahres nach einer Alternative um. Entschieden hat sie sich nach einer längeren Testphase für Holzpellets.
Wie wirkungsvoll diese Alternative ist, lässt sich am besten am Abholrhythmus des Mistcontainers erkennen: „Bei reiner Stroheinstreu war der Container spätestens nach fünf Tagen bis zur Oberkante ausgelastet. Jetzt kommen wir locker zehn Tage über die Runden. Umgerechnet auf das Jahr haben sich die Kosten für die Mistentsorgung damit um 50 % reduziert“, rechnet Evelyn Lübbert vor. Sie freut sich, dass die neue Einstreu sowohl bei den Pferden als auch bei ihren Besitzern gut ankommt.
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