Die Bundessieger stehen fest

Foto: BMEL/photothek

Am Freitag vergangener Woche hat die Jury die Gewinner des 27. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gekürt. Das nordrhein-westfälische Dorf Marbeck im Kreis Borken gewinnt Gold die Dörfer Benroth im Oberbergischen Kreis und Lütgeneder im Kreis Höxter wurden beim Wettbewerb mit Silber ausgezeichnet und das Dorf Milchenbach im Kreis Olpe mit Bronze.

Die vier Dörfer hatten sich durch einen Sieg im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2022 für den diesjährigen Bundeswettbewerb qualifiziert. Silke Gorißen, NRW-Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, beglückwünschte die nordrhein-westfälischen Siegerdörfer des 27. Bundeswettbewerbs: „Ich gratuliere den Bürgerinnen und Bürgern der teilnehmenden Dörfer zu ihrem großartigen Erfolg. Durch ihre Teilnahme am Wettbewerb haben sie einen großen Stein ins Rollen gebracht. Jede und jeder einzelne hat dazu beigetragen, dass der Dorfwettbewerb lebt und dass er Leben in die Dörfer bring. Denn der Wettbewerb hat genau dieses Ziel: Er soll Anstoß sein für Eigeninitiative und Engagement, für eine lebendige Dorfgemeinschaft.“ „Es sind die Menschen, die unsere Dörfer zu etwas ganz Besonderem machen. Ihr Engagement und ihre he­­rausragenden Leistungen machen den Wettbewerb zu einem vollen Erfolg! Mit ihren Ideen, ihrer Tatkraft und ihrer Lebensfreude konnten die teilnehmenden Dörfer bereits die Bewertungskommissionen auf Kreis- und Landesebene und nun sogar auf Bundesebene überzeugen. Zu diesem großen Erfolg gratuliere ich Ihnen ganz herzlich“, betonte Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW. Die Landwirtschaftskammer ist in Nordrhein-Westfalen mit der Durchführung des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ beauftragt.

Die aus rund 1 100 Teilnehmerdörfern ausgewählten 22 Bundessieger wurden nun im Rahmen der Endrunde nochmals gesondert bewertet. Die sieben Golddörfer konnten mit he­­rausragendem bürgerschaftlichen Engagement, vorbildlichen Ideen und innovativen Konzepten überzeugen, um ihre Dörfer zukunfts- und widerstandsfähig zu entwickeln. Sie erhalten ein Preisgeld von jeweils 15 000 €. Darüber hi­­naus werden neun Dörfer mit Silber (10 000 € Preisgeld) und sechs Orte mit Bronze (5 000 € Preisgeld) geehrt. Außerdem werden in diesem Jahr Sonderpreise vergeben an Benroth für kalte Nahwärme, an Burglemnitz für die digitale Dokumentation der Dorfgeschichte, an Weyhers für das Mehrgenerationenzentrum „Alte Post“ sowie an Zedtwitz für das in einer ehemaligen innerörtlichen Hofstelle gemeinschaftlich organisierte Nahversorgungszentrum. Bundesminister für Ländliche Räume, Cem Özdemir: „Entscheidend ist, und das gilt für alle Teilnehmenden: Wer sich mit Herzblut und guten Ideen einsetzt, leistet einen wichtigen Beitrag für lebenswerte und zukunftsfähige ländliche Regionen. Alle teilnehmenden Dörfer haben ein Beispiel dafür gegeben, wie viel sich mit Engagement und pragmatischen Konzepten erreichen lässt. Weiter so!“