Die Ernährung sichern!

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Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft hat sich vorgenommen, ein besonderes Augenmerk auf die Ernährungssicherheit und den Erhalt einer intakten Lebensmittelkette während Krisenzeiten zu legen. Wie die Regierung in Ljubljana in ihrem Präsidentschaftsprogramm darlegt, ist es außerdem das Ziel, die Stärkung des Tierwohls und der Pflanzengesundheit voranzubringen. Mit Blick auf die Forstwirtschaft sollen die vielfältige Bewirtschaftung der Wälder, insbesondere im Lichte des Green Deal und der damit in Zusammenhang stehenden Erreichung der Klima- und Umweltschutzziele der EU bis zum Jahr 2050, im Mittelpunkt stehen. Beim Aufbau einer stärkeren und widerstandsfähigeren EU wird von der neuen Ratspräsidentschaft dem Aspekt der Ernährungssicherheit große Bedeutung zugeschrieben. Ein besserer Informationsaustausch und ein koordiniertes Vorgehen zur Gewährleistung der Lebensmittelversorgung haben laut dem EU-Programm der slowenischen Regierung höchste Priorität. Entsprechende Aspekte würden bei der Vorlage der Kommissionsmitteilung zum Notfallplan zur Gewährleistung der Lebensmittelversorgung und der Ernährungssicherheit diskutiert.

Besonderen Wert legt Slowenien eigenem Bekunden zufolge außerdem auf die im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie vorgesehenen Maßnahmen. Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit dem Ziel, den Umwelt- und Klimaschutz zu forcieren, ist aus slowenischer Sicht „das wichtigste Werkzeug zur Erreichung der Ziele der Strategie“. Der legislative Abschluss der GAP-Reform gehört daher für die Regierung in Ljubljana mit zu ihren wichtigsten Prioritäten. Da für die Überwachung der nationalen GAP-Umsetzung „die Qualität und die Vergleichbarkeit der statistischen Daten zwischen den Mitgliedstaaten von entscheidender Bedeutung“ ist, will die slowenische Ratspräsidentschaft ihre Anstrengungen nachdrücklich da­rauf ausrichten, die technischen Verhandlungen für zwei noch ausstehende Kapitel zur Agrarstatistik abzuschließen. Des Weiteren hat sich der neue Vorsitz vorgenommen, die Entwicklung der ländlichen Gebiete stärker in den Vordergrund zu stellen, da diese mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert seien. Hierzu werden im Programm die Digitalisierung, der demografische Wandel, die Rolle der Frauen in ländlichen Gebieten sowie der Dialog mit den urbanen Regionen genannt.

AgE