Die Krisen wirken nach

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Zum Jahresausklang lässt sich feststellen, dass die Erwartungen und Prognosen zu Jahresbeginn oftmals von der Realität überholt wurden. Insbesondere der 24. Februar stellte mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine die Märkte weltweit auf den Kopf.

Die Auswirkungen werden auch 2023 noch spürbar sein. Als Beispiel dafür genügt ein Blick auf den Weizenpreis. Mit Beginn des Kriegs schnellten die Notierungen bis auf 380 €/t nach oben. Im Zuge der Ernte 2022/23 bildet sich aktuell ein neuer Preiskorridor von 280 bis 320 €/t und liegt damit gut 100 €/t über dem langjährigen Mittel. Diese Entwicklung lässt sich auch auf andere Bereiche des täglichen Lebens übertragen.

Mehr bin LZ 51-2022 ab S. 22