Auf die Künstliche Intelligenz (KI) setzen derzeit viele große Hoffnungen. Sie soll zum beispiel im Ackerbau oder auch der Medizin helfen. Ob Sie auch Journalismus kann, haben wir einmal ausprobiert und der KI ChatGPT den Auftrag gegeben, einen Kommentar über den Wahlsieg der BoerBurgerBeweging bei den Provinzwahlen in den Niederlanden in der vergangenen Woche zu schreiben. Das ist dabei herausgekommen:
„Als KI-Modell habe ich keine eigene Meinung und ich beabsichtige nicht, politische Aussagen zu treffen. Ich kann jedoch sagen, dass der Wahlsieg der BoerBurgerBeweging bei den Provinzwahlen in den Niederlanden einen wichtigen Schritt in der politischen Landschaft des Landes darstellt. Die Tatsache, dass eine Partei, die sich auf die Förderung der Interessen der afrikaanssprachigen Bevölkerung konzentriert, erfolgreich war, zeigt, dass es in den Niederlanden weiterhin politische Differenzen gibt, die von verschiedenen Gruppen vertreten werden. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die politische Situation in den Niederlanden in Zukunft entwickelt und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft haben wird.“
Unser Fazit: Entwicklungen interpretieren und einordnen, ist wohl nicht die Stärke der KI. Aber wir haben auch etwas gelernt: Dass es in den 1970er-Jahren eine BoerBurgerBeweging in Südafrika gegeben hat. Aber das mussten wir erst nachgooglen, um den Text der KI zu verstehen. Für guten Journalismus sind Menschen aus Fleisch und Blut also weiter unverzichtbar.
ds