Nach Monaten teils erbitterter Kampagnen haben die Schweizer am Sonntag zwei Initiativen mit einem deutlichen Votum abgeschmettert. Sowohl die Trinkwasser-Initiative als auch die Pestizidverbots-Initiative hätten massive Einschränkungen für die Schweizer Landwirtschaft zur Folge gehabt. So wurde beispielsweise gefordert, staatliche Zahlung zu kürzen oder zu streichen, wenn Pflanzenschutzmittel angewendet oder Antibiotika eingesetzt werden. Auch eine feste Zielgröße für den Umfang von Ökolandbau sollte festgeschrieben werden. Für beide Vorlagen gab es allerdings mit jeweils knapp über 60 % ein deutliches Nein. Als Grund für dieses Votum sehen Kommentatoren einen sehr frühen Start einer sehr intensiven Aufklärungsarbeit durch berufsständische Organisationen an.