Dringender Handlungsbedarf beim EEG

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Die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde für Bioenergie im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) haben aus Sicht der Bioenergieverbände den dringenden Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung der Ausschreibungen nochmals deutlich werden lassen. Der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Deutsche Bauernverband (DBV), der Fachverband Biogas (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH) appellierten am Donnerstag vergangener Woche an die Bundesregierung, die Gebotshöchstwerte anzuheben und kurzfristig administrative Hemmnisse im Ausschreibungsverfahren abzustellen. Nur so könnten eine größere Beteiligung an den Ausschreibungen und eine bessere Nutzung des Bioenergiepotenzials erreicht werden. Ansonsten drohe im Jahr 2021 die Abschaltung des vorhandenen Bioenergieanlagenparks. Die Verbände erklärten mit Verweis auf die aktuellen Ausschreibungsergebnisse, dass die Beteiligung der Bioenergiebranche erneut relativ gering ausgefallen sei. Mit 18 erfolgreichen Geboten im Umfang von knapp 25 MW – 2018 insgesamt 79 Gebote für 77 MW – zeige die Branche zwar, dass trotz klar verbesserungswürdiger Rahmenbedingungen zukunftsfähige Anlagenkonzepte zur Verfügung stünden. Jedoch spreche das abermalige Nichtausschöpfen des ausgeschriebenen Volumens von rund 133 MW installierter Leistung dafür, dass bessere Anreize für eine breitere Teilnahme dringend erforderlich seien. Höchste Priorität hat dabei nach Ansicht der Bioenergieverbände die Anhebung der Gebotshöchstwerte sowohl für Neuanlagen als auch Bestandsanlagen. AgE