DRV gegen übereilten Ausstieg

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat vor einem übereilten Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration gewarnt. Er wertet das für den 1. Januar 2018 angesetzte Verbot als massiven Einschnitt in die schweinefleischerzeugende Kette und fürchtet ein Abwandern der Produktion. Es fehle nicht nur eine europäische einheitliche Lösung; auch seien die derzeit bekannten Alternativen zur betäubungslosen Kastration noch nicht praxisreif, so der Raiffeisenverband. Es bestehe noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Ein weiterer offener Punkt sei die Anwendung von Betäubungsmitteln durch Tierhalter und Mitarbeiter.