Seit Ende Februar tobt der Krieg in der Ukraine und die Menschen dort können nach wie vor jede Hilfe gut gebrauchen. Doch mit Spenden allein ist es nicht getan. Kleider-, Sach- und Lebensmittelspenden müssen sortiert und in die Ukraine transportiert werden. Dabei hilft die Auslandshilfe der Freien evangelischen Gemeinde in Uedem, für die sich Waltraud Jentjens und Johannes Jugelt engagieren.
Jeden ersten Freitag im Monat können Menschen aus Uedem und der Umgebung Kleider- und Lebensmittelspenden oder andere Sachspenden in einer Scheune in Uedemerbruch abgeben. Angenommen, sortiert und für den weiteren Transport vorbereitet werden die Spenden dann unter anderem von Waltraud Jentjens. Früher hat die 69-Jährige zusammen mit ihrem Mann Heinz den Köppenhof in Uedem bewirtschaftet. Mittlerweile hat ihr Sohn Christoph Jentjens den Bioland-Betrieb mit Gemüseanbau, Mutterkühen, Mastrindern und Mastschweinen übernommen. Daher nutzt die ehemalige Bäuerin seit etwa einem Jahr die gewonnene Zeit, um sich ehrenamtlich für die Auslandshilfe der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Uedem zu engagieren.
Die Sammelinitiative gibt es schon seit vielen Jahren und die Spenden sind immer nach Osteuropa gegangen, dorthin, wo gerade Hilfe benötigt wurde. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs werden viele Spenden in die Ukraine gebracht. „Wir wissen, dass die Sachen dort wirklich gebraucht werden und auch vor Ort ankommen“, ist sich Waltraud Jentjens sicher. Denn der Koordinator der FeG-Auslandshilfe in Uedem, Johannes Jugelt, fährt die Sachspenden mit einem LKW selbst bis in die Ukraine, von dort aus werden die Spenden weiterverteilt.
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