Die Eiererzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag vergangener Woche mitteilte, nahm die Produktion in den Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen gegenüber 2019 um 425 Mio. Stück oder 3,4 % auf 12,94 Mrd. Eier zu. Verantwortlich dafür war zum einen der um 2,2 % auf 42,4 Mio. Tiere angewachsene Legehennenbestand, zum anderen nahm die Zahl der durchschnittlich gelegten Eier je Tier und Jahr um 1,2 % auf 301,2 Stück zu. Im Unterschied zu den Vorjahren stockten die Erzeuger ihre Haltungskapazitäten 2020 nicht weiter auf, diese blieben mit 49,61 Mio. Plätzen stabil. Zum Wachstum der bundesdeutschen Eiererzeugung trugen die Freiland- und Biohaltung im vergangenen Jahr wesentlich bei. Bei den Freilandbetrieben nahm die Zahl der Hennen im Vorjahresvergleich um 7,1 % auf 8,79 Mio. zu, die Eierproduktion wuchs um 8,7 % auf rund 2,65 Mrd. Stück. Damit stieg der Anteil an der Gesamterzeugung um einen Prozentpunkt auf 20,5 %. Fast ebenso stark legte relativ gesehen die ökologische Eiererzeugung mit einem Plus von 8,1 % auf 1,56 Mrd. Stück zu. Die Bioerzeuger weiteten ihre Haltungsplätze gegenüber 2019 um 4,7 % aus und hatten mit 5,33 Mio. Tieren 6,8 % mehr Hennen in der Produktion.