Auf dem Betrieb Saß in Bornheim-Uedorf wird seit über 40 Jahren Spargel angebaut
Johannes Saß aus Bornheim-Uedorf schwört auf seinen Spargel. „Es ist einfach ein tolles Produkt“, schwärmt er. Denn der Bornheimer Spargel sei nun einmal etwas Besonderes. Er sei im EU-Register für regionale Spezialitäten eingetragen und gelte als geschützte geografische Angabe. „Unser Bornheimer Spargel steht damit auf gleicher Stufe mit Parmesankäse, Parmaschinken oder Champagner“, sagt Saß nicht ohne Stolz. Nur Spargel, der in der Region Bornheim linksrheinisch zwischen Wesseling und Bonn angebaut werde, dürfe als Bornheimer Spargel verkauft werden. „Es ist vor allem der Boden, der unseren Spargel so lecker und besonders macht“, erklärt der Spargelanbauer. Die Kombination aus Lössboden und darüber liegendem sandigen Boden sei einfach einmalig.
In vierter Generation
Der Spargelanbau auf dem Hof der Uedorfer Familie Saß hat eine lange Tradition. Seit 40 Jahren wird im Betrieb Spargel angebaut. Johannes Saß hat 2017 den Betrieb seiner Eltern Maria und Johannes Saß übernommen und der Diplom-Betriebswirt bewirtschaftet den 1909 gegründeten landwirtschaftlichen Betrieb inzwischen in vierter Generation. Aus dem ehemaligen Gemischtbetrieb mit Schweinehaltung, Acker- und Gemüseanbau ist ein Betrieb entstanden, der nur noch auf zwei Kulturen setzt. „Wir bauen Spargel und Äpfel an“, erklärt der 43-Jährige, der generell keine Angaben über die Größe seines Betriebs macht. „Wir zählen eher zu den kleinen Betrieben“, meint er. „Unser Ziel ist es, so viel anzubauen, dass wir alle Produkte auch selbst vermarkten können.“
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