Ein packendes Finale

Foto: BDL/Gräschke

Seit Februar ist in ganz Deutschland der Berufsnachwuchs der grünen Berufe im 34. Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend gegenei­nan­der angetreten. Unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht: Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ kämpften über 10 000 junge Landwirte, Tierwirte, Forstwirte, Hauswirtschafterinnen und Winzer um den Einzug ins Finale. Die Besten von ihnen – 115 junge Frauen und Männer – bewiesen vergangene Woche im bayerischen Herrsching ihr Wissen und Können bei Aufgaben in Präsentation, Berufstheorie und -praxis. Nur das Allgemeinwissen wurde fachübergreifend getestet. Seit Mittwochabend vergangener Woche stehen nun die Sieger und Siegerinnen fest.

Ein bisschen Heimvorteil scheinen die Bayern gehabt zu haben: In der Haus- und Forstwirtschaft sowie in der Tier- und Landwirtschaft brachten sie die meisten Titel nach Hause. Nur im baden-württembergischen Nordheim, dem Austragungsort des Bundesentscheids im Weinbau, lagen die Rheinland-Pfälzer vorn. Die große Überraschung dort: Bei den Auszubildenden machten drei Jungwinzerinnen das Rennen. Bester Landwirt ist Martin Löbert aus Bayern. Allerdings gingen die Plätze zwei und drei nach Nordrhein-Westfalen. Sebastian Stens vom Ausbildungsbetrieb Berger & Schumacher GbR aus Bielefeld wurde Zweiter und Heye Rettberg vom Ausbildungsbetrieb Birgit und Markus Blömer aus Rhede holte den dritten Platz. Auf der Website zum Berufswettbewerb und im Youtube-Channel des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) gibt es Filmclips der einzelnen Sparten.

Der fachliche Wettstreit wird alle zwei Jahre vom BDL, Deutschem Bauern- und Deutschem LandFrauenverband mit ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer Stiftung veranstaltet. BDL/ken