Eine halbe Milliarde zu Ostern

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Rund um Ostern werden hierzulande etwa 500 Mio. Eier konsumiert. Darauf hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in der Karwoche hingewiesen. Wie dieser außerdem feststellte, sind die Legehennenhalter auf die gestiegene Nachfrage vorbereitet gewesen. Dabei habe auch das Tierwohl im Fokus gestanden. Als einen Beleg für das „verantwortungsvolle und zukunftsorientierte“ Denken und Handeln der deutschen Eierwirtschaft sieht der Vorsitzende des Bundesverbandes Ei (BVEI) im ZDG, Henner Schönecke, dass die Halter seit 2017 auf Basis einer mit der Bundesregierung geschlossenen Vereinbarung freiwillig auf das Schnabelkürzen verzichten. „Wir bekennen uns zum Tierwohl als zen­trales Leitprinzip“, betonte Schönecke. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wies auf das große Angebot an Lebensmitteln bei den Direktvermarktern im Freistaat hin. Immer mehr Hühnerhalter vermarkteten ihre Freilandeier in ihren Hofläden, dort könne sich der Verbraucher direkt von der Art der Haltung überzeugen. Derweil schloss sich der Verein Brudertier Initiative Deutschland (BID) der Forderung nach einer eindeutigen Kennzeichnung von Eiern an, für deren Herstellung keine Küken getötet werden.