Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat sich vergangene Woche auf einen gemeinsamen Abschlussbericht geeinigt. Diesen hat am Dienstag dieser Woche der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Peter Strohschneider, an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht. Diese hatte die Kommission auf dem Agrargipfel im Herbst 2019 vor dem Hintergrund der Traktoren-Demos angeregt. Nach nun mehr als neunmonatiger Arbeit werden der Kommission zufolge mit dem Bericht Empfehlungen für die künftige Agrar-, Umwelt- und Ernährungspolitik sowie für die Gestaltung eines Transformationsprozesses des Landwirtschafts- und Ernährungssystems vorgelegt. Besetzt war die Kommission mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirtschaft, Umweltverbänden, Wirtschaft, Verbraucherschutz und Wissenschaft. Einzig Greenpeace scherte aus dem Konsensprozess aus. Der Vertreter der Umweltorganisation hatte im März das Gremium verlassen und dies mit dem Umgang von Bundesagrarministerin Julia Klöckner mit Kommissionsempfehlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) begründet.
Was sagen die Ministerinnen dazu? Wir haben zusammengestellt, wie
- Bundesumweltministerin Svenja Schulze,
- NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und
- Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner das Ergebnis der Zukunftskommission einschätzen.