Einsatz für die Sprühdrohnen

Foto: Thomas Anken/Agroscope

In der Schweiz können jetzt Drohnen für die Sprühapplikation von Pflanzenschutzmitteln genutzt werden. Wie das Forschungsinstitut Agroscope berichtete, wurde ein Prozess für die Genehmigung entwickelt. Dieser soll gleichzeitig der Sicherheit des Luftraums, der Präzision der Pflanzenschutzanwendung und dem Schutz von Mensch und Umwelt Rechnung tragen. Laut Agroscope ermöglicht es die heutige Drohnentechnologie, in geringer Höhe, sehr präzise und automatisch gesteuert über einem Pflanzenbestand zu fliegen. Der nach unten gerichtete Luftstrom der eingesetzten Multikopter sorge für einen geringen Abdrift des Pflanzenschutzmittels. Verschiedene Messungen im Weinbau hätten gezeigt, dass diese geringer seien als bei üblichen Gebläsespritzen. Ziel sei es, die Möglichkeiten der Technologie, insbesondere als abdriftarme Alternative zu Helikoptersprühflügen, der Praxis zugänglich zu machen. Künftig würden zugelassene Drohnen, wie alle Spritzgeräte, alle drei Jahre einen Spritztest absolvieren, um die Funktionalität langfristig zu sichern.