Emissionen durch Rinderhaltung reduzieren

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Tierwohl versus Umweltwirkungen – wie lösen wir die Herausforderungen für eine zukunftsorientierte Milchviehhaltung? Im Rahmen des diesjährigen Düsser Milchviehforums am 7. und 8. Februar wurde über die diversen Möglichkeiten diskutiert, wie bei Erhaltung des Tierwohls Emissionen reduziert und Kreisläufe besser geschlossen werden können. Andreas Pelzer und Kathrin Asseburg, Landwirtschaftskammer NRW, berichten.

Die Ziele im Rahmen der Status-quo NEC-Richtlinie sind formuliert. Die Emissionen aus der Rinderhaltung müssten nachhaltig und tiergerecht reduziert werden. Prof. Dr. Hartung, Universität Kiel und KTBL, vermutet, dass die gegenwärtigen Anforderungen, die an die Schweinehalter gestellt werden, in Zukunft auch für die Milchviehhalter relevant werden können. Mit der Novellierung der TA Luft 2021 sei der Anfang gemacht. Ob zukünftig Geruchsemissionen gemessen und Auflagen für die Filtrierung der Abluft erlassen werden, bleibe aktuell noch offen. Wechselwirkungen zwischen Anforderungen an Tierwohl und Immissionsschutz dürften dabei nicht vergessen werden. So biete der moderne Boxenlaufstall zum Beispiel eine tiergerechte Aufstallung, die, richtig ausgelegt, Tierwohl garantiere. Dabei produziere er jedoch dreimal so viel Ammoniak wie die Anbindehaltung. Kühe aber zukünftig wieder in der Anbindung zu halten, sei dann doch keine Option. Somit müssten andere Mittel und Wege verfolgt werden, um die Emissionen aus der Milchviehhaltung zu reduzieren.

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