Empörung über Kinderbuch von Anke Engelke

Foto: Thienemann Verlage

Ein Fuchs, der sich vegan ernährt, und der böse Bauer, der die Umwelt vergiftet und zerstört, sind Teil der Neuauflage des Kinderbuchklassikers „Die Häschenschule“. Deshalb muss die bekannte Autorin des Buches, Anke Engelke, nun viel Kritik einstecken. Auch wenn das Buch mit dem Titel „Die neue Häschenschule“ erst Ende Januar im Esslinger Verlag erschienen ist, gibt es online bereits viele negative Rezensionen. Einer der Kommentare lautet: „Leider ist diese Neufassung eines Klassikers ein No-Go! Was hier betrieben wird, ist übelstes Verunglimpfen von Bauern und der Landwirtschaft. Wie kann eine Frau wie Anke Engelke so ein Werk abliefern?“ Auch die Präsidentin des Rheinischen LandFrauenverbandes Jutta Kuhles ist verärgert über die Darstellungen in dem Buch und hat sich mit folgenden Worten an den Verlag  gewandt: „Seit Jahren bitten gerade wir Landfrauen um sachliche Darstellung von Abläufen und Zusammenhängen in Bezug auf  Landwirtschaft, Gartenbau und Forst. Es ist sehr schade, dass in unserer gebildeten Gesellschaft hartnäckig das Bild einer rückständigen und naturvernichtenden Landwirtschaft nicht nur beibehalten, sondern laufend neu aufgelegt wird, und noch mehr bedaure ich es, dass auch Ihr Verlag dem scheinbar nichts entgegensetzt. Für ein konstruktives Gespräch stehe sowohl ich als auch unser Landespräsidium Ihnen und selbstverständlich auch Frau Anke Engelke gern zur Verfügung.“          kj