Auch in der Milchproduktion wird der Energieeinsatz zu einem immer größeren Kostenfaktor. Stetig steigende Strompreise bedeuten für Milchviehhalter deutlich höhere Ausgaben. Aus diesem Grund kommt der effizienten Nutzung von Energie und aus Sicht des Klimaschutzes der Einsparung von CO₂-Emissionen eine immer größere Bedeutung zu. Norbert Hansmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, erklärt, wie das geht.
Um den Energieverbrauch eines Milchviehbetriebs einordnen zu können, hat sich der Energiescan als ein gutes Mittel bewährt. Dabei werden sämtliche Verbraucher mit Anschlusswerten und Laufzeiten erfasst und in einer detaillierten Verbrauchstabelle zusammengefasst, siehe Tabelle. Diese Daten bilden anschließend die Grundlage für eine energetische Optimierung des Betriebs. Denn nur, wenn Verbräuche bekannt sind und deren Höhe eingeordnet werden kann, besteht auch die Möglichkeit, gezielte Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln.
Bei der Auswertung verschiedener Energiescans hat sich herausgestellt, dass der höchste Stromverbrauch und somit auch das größte Einsparpotenzial im Bereich der Milchgewinnung und Milchlagerung liegt.
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