Sowohl die EU-Agrarpolitik als auch die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Nutzungssysteme stellen steigende Ansprüche an Landwirtinnen und Landwirte. Gleichzeitig kann diese Situation erhebliche Potenziale für die Landwirtschaft eröffnen, wenn man sie erkennt und ausschöpft. Dass die Photovoltaik eine dieser Optionen ist, Agrarwende, Ressourcenschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu vereinen, wurde auf einer Tagung der FiBL Projekte GmbH deutlich.
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL, hatte Mitte September zu einem Online-Seminar über Agri-Photovoltaik im (Öko-)Landbau eingeladen. Die Referenten, Prof. Dr. Klaus Müller vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, kurz ZALF, und Bernhard Strohmayer vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft, bne, stellten ihre Thesen zur Photovoltaik auf Acker und Grünland sowie deren Ausgestaltungsoptionen, Chancen und Herausforderungen sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Kommunen dar. Im Folgenden wird auf Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Nutzflächen näher eingegangen.
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