Entspricht dem kooperativen Weg in NRW

Foto: Detlef Steinert

„Der Konsens aller gesellschaftlichen Gruppen in der Zukunftskommission ist ein gutes Zeichen und lässt hoffen, dass die Polarisierung zwischen Umwelt und Landwirtschaft ein Ende findet. Er entspricht dem kooperativen Weg, welchen wir in NRW beschreiten. Bereits 2018 haben wir einen gemeinsamen Beschluss von Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden in NRW zur Reform der Agrarpolitik erreicht und in die Agrarministerkonferenz eingebracht.

Wir müssen alle berechtigten Interessen zusammenführen. Dabei müssen Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgewogen in Einklang stehen. Dies scheint in dem Abschlussbericht der Zukunftskommission gelungen zu sein. Unterstützung gibt der Bericht auch für meine Vorstellung zur Landwirtschaft der Zukunft, in der nicht Billigpreise und Effizienz um jeden Preis die Taktgeber sind. Maßgaben müssen faire Preise sein, die Tierwohl und eine hohe Qualität der Produkte und der Umwelt sicherstellen und das Engagement der Landwirte wertschätzen. Und dabei ist es wichtig, dass die Preise ebenso die Wahrheit sprechen müssen wie die Produktgestaltung. Wahrhaftigkeit und Transparenz sind die entscheidenden Glieder in der Lebensmittelkette, damit Verbraucherinnen und Verbraucher eine bewusste Entscheidung treffen können.“

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

 

Was sagen die anderen Ministerinnen dazu? Wir haben zusammengestellt, wie
- Bundesumweltministerin Svenja Schulze
und
- Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner
das Ergebnis der Zukunftskommission einschätzen.

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